Für sie sei Hygiene wichtig, die Produktion sei inzwischen wieder gereinigt und sauber, erklärte Evi Müller, die auf eine baldige Freigabe von Seiten des Landratsamtes Freising hofft. Das Hauptaugenmerk der neuen Besitzer liege nun darauf, das Vertrauen der Bürger wieder zu gewinnen, ebenso der Lieferanten und Pächter, die zuletzt mit Füßen getreten worden seien.
Nach und nach wolle man das Personal wieder aufbauen, wenn das Unternehmen wieder anlaufe. Qualität und Vertrauen seien dasbei die obersten Prämissen für Müller und Höflinger. Sollte das mit dem Produktionsstandort klappen (die Verhandlungen laufen nach Ostern), würde man für’ s erste mit etwa 100 Mitarbeitern planen.
Mit dem heutigen Samstag erfolgt der Geschäftsübergang von Müllerbrot an Evi Müller. Die Famlilie Müller hatte 2003 an Klaus Ostendorf verkauft. Müller ist heute Inhaberin der Filialkette Brioche Doree in München und beliefert u.a. das Oktoberfest mit Brezen. Produziert wird dort jedoch nicht selbst, sondern von befreundeten Bäckereien. Sollte der Kauf der Produktionsstätte in Neufahrn funktionieen, würden die Wiesn-Brezn ebenfalls wieder selbst produziert.
