Gemeinderat: Generationenpark, neues Hochwasserfahrzeug, fertiges Sportheim

Bis Ende 2019 soll der fünfte Abschnitt der Hochwasserfreilegung – also der Bereich zwischen den beiden Brücken (Geisenfelder Straße / Stockau) abgeschlossen sein. Dann stehen nur noch Arbeiten in Zwischenbereichen sowie im Bereich der Stockau aus, so Bürgermeister Ludwig Wayand bei der Vorstellung laufender Projekte im Rahmen einer Gemeinderatssondersitzung.

Bauhof nutzt zukünftig alten Wertstoffhof Foto: Ramona Schittenhelm
In deren Rahmen besichtigten die Gemeinderäte das inzwischen fast fertig gestellte Sportheim – Gastraum und Bürgersaal können wieder voll bezogen werden, ebenso die Küche. Auch wenn kleinere Arbeiten noch umzusetzen sind, wie Wayand sowie der Leiter des Bereichs Hoch- und Tiefbau Berthold Beil auf Nachfrage von Christian Aschenbrenner erklärten. Dabei geht es um einige Steckdosen, die Leitungsverlegung des Beamers, einige Küchengeräte sowie die Umgestaltung der Lieferanten-Außentreppe. Deren Stufen sollen alle – also auch die oberste – eine der Norm entsprechende Stufenhöhe erhalten. Der Bürgermeister informierte zudem: die Stelle des Bautechnikers müsse noch einmal neu ausgeschrieben werden.

Müll-Ablagerungen künftig verhindern

Ob das Wertstoffhof-Gelände zukünftig überwacht werden könne, wie Annemarie Meyer vorschlägt, müsse geklärt werden. Der Grund – so die SPD-Politikerin – seien ständige Müll-Ablagerungen vor den Müllplatz-Toren. Ziel könnte es dadurch auch sein, etwaige Diebstähle zu erkennen und auszuschließen.

Das HLF 20 der Freiwilligen Feuerwehr Baar werde in 2018 ausgeliefert. Erste Zahlungen in Höhe von rund 120 000 Euro seien bereits im laufenden Jahr erfolgt, der Rest von rund 362 000 Euro für Aufbauten und Ausrüstung erfolge 2018. Damit sei man mit der Umsetzung der Zehn-Jahres-Feuerwehr-Bedarfsplanung um drei Jahre voraus und man liege somit sehr gut im Zeitplan. Das alte Bund-Fahrzeug der Feuerwehr Ebenhausen soll mit seinen rund 40 Jahren ja ausgemustert werden. Der Ort solle ein neues Katastrophenfahrzeug ‚Hochwasserschutz erhalten‘, das im Bedarfsfall auch Bayern- bzw. Deutschlandweit ausrückt. Der Stellplatz des alten Bundfahrzeuges im Feuerwehrgerätehaus würde – sofern man das notwendige freiwillige Personal innerhalb der Gemeinde stellen könne – quasi übernommen werden. Das derzeit vorrätige in die Jahre gekommene Fahrzeug diene im regulären Einsatzfall vorwiegend dem Transport von Feuerwehrkräften sowie der Verkehrssicherung, erklärt der Kommandant der Wehr Ebenhausen Martin Bergmaier.

Generationenpark wird 2018 fertig

Mit der Umsetzung des Generationenparks am Weiher Ebenhausen liege man gut im Zeitplan. Der Bauantrag sei diese Woche gestellt worden. In 2018 könne somit die Umsetzung fristgerecht nach den Wintermonaten angegangen werden. Auch die Sanierung der Ortsbrücken über die Bundesstraße sei großteils abgeschlossen. Was nach dem Winter noch erfolgen müsse sei z.B. der Unterbau Richtung Ebenhausen-Werk zeigenden der Rampe, die durch den großen Anteil an Schwerlastverkehr in Mitleidenschaft gezogen würde.
Auch informierte der Bürgermeister seine Ratskollegen darüber, das man sich zeitnah in 2017 über die Ausgestaltung der Grünflächen an den Baugebieten Am Sägwerk und Am Getreidelager Gedanken machen müsse, da die Baufortschritte dort deutlich sichtbar sind. Ein möglicher Standort für das Aushub-Material, wenn die Gemeinde nach Rohrbrüchen solches Zwischenlagern muß, soll zukünftig eingezäunt werden. Als möglichen Standort brachte Bürgermeister Wayand den alten Wertstoffhof ins Gespräch. Darüber müsse man im Zuge der Flächenüberplanung in einer der nächsten Sitzungen sprechen. Am Gewerbegebiet Brautlach könnte man (da die Karlskroner Planungen ausliegen) möglicherweise in 2018 weitere Schritte unternehmen. Im Gespräch sind hier etwa die Hälfte der 2006 im Gespräch befindlichen 110 000 Quadratmeter. 50 000 Euro werde es voraussichtlich kosten, die derzeit noch auf Privatgrund befindlichen Wasserleitungen in einem Teilbereich der Ingolstädter Straße so umzulegen, dass diese auf öffentlichem Grund sind. Dies soll 2018 erfolgen.

Ramona Schittenhelm

journalist for print and online subjects

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